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Begleithunde - Grund- und Fortgeschrittenenkurse

Begleithundeprüfung (BH)

Ab 1. Jänner 2010. Die Begleithundeprüfung ist in allen Vereinen des ÖKV eine Grundrüfung, in der der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit (z. B. beim Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern und Radfahrern) geprüft wird. Diese Prüfung ist Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport, wie z. B. Agility, Schutz, BgH-Prüfungen 1-3 oder Fährtenarbeit. Sie besteht aus zwei Teilen: Einem Teil auf dem ÜPbungsplatz (Unterordnung) und einer Prüfung im Verkehr/Öffentlichkeit. Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes (Unbefangenheitsprobe/Wesenstest), die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird. Hunde mit Wesensmängeln werden sofort disqualifiziert. Das Mindestalter des Hundes für Prüfungen beträgt 12 Monate. Vor Prüfungsbeginn muss der Hundeführer einen Sachkundenachweis erbracht haben. Der Nachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung.

 

Variante BgH-A

Im Begleithundekurs-A lernt der Hund an der Leine zu gehen und die Kommandos "Sitz, Platz" auszuführen. Der Hund wird mit anderen Hunden konfrontiert und lernt auch das Verhalten in der Personengruppe, sowie das Alleinelassen.

 

Variante BgH-1

Im Begleithundekurs-1 lernt der Hund zusätzlich zu den Übungen der Stufe A das Gehen ohne Leine, das Herankommen, das Absetzen aus der Bewegung und das Alleinelassen unter Ablenkung.

 

Variante BgH-2

Im Begleithundekurs-2 lernt der Hund zu den Übungen der Stufe A und BgH-1 das Bringen auf der ebenen Erde und das Voraussenden mit Ablegen.

 

Variante BgH-3

Im Begleithundekurs-3 lernt der Hund zu den Übungen der Stufe BgH-2 das Bringen über die Schrägwand. Alle Übungen dieser Prüfungsstufe werden ohne Leine ausgeführt.