Agility
Agility bedeutet Spiel, Spaß und Bewegung! Es geht darum einen Parcours mit Hindernissen möglichst fehlerfrei in einer vorgegebenen Reihenfolge zu bewältigen. Der Hund wird nur mit Hilfe von Körpersprache und akustischen Signalen gelenkt. Dies bedeutet ein Vertrauen zwischen Hund und Mensch – also eine gute Partnerschaft.
Agility (engl. Wendigkeit, Flinkheit) ist eine Hundesportart, die ursprünglich aus England stammt. Bei der Crufts Dog Show 1977 wurde der Brite Peter Meanwell gefragt, ob er einen Pausenfüller organisieren könnte. Dieser ließ sich vom Pferdesport inspirieren und entwickelte ein Springturnier für Hunde als Wettkampf. Der Hund durchläuft, geführt vom Hundeführer, einen Parcours. Dieser stellt sich aus 12 bis 20 Hindernissen zusammen, die in richtiger Reihenfolge bewältigt werden müssen. Die genaue Reihenfolge wird erst unmittelbar vor dem Wettkampf preisgegeben. Der Parcours wird auf einem Gelände von mindestens 20 x 40 m aufgebaut. Die Streckenlänge liegt zwischen 100 und 200 m. Innerhalb einer festgesetzten Standardzeit soll der Hund den Parcours ohne Leine, Halsband oder andere Hilfsmittel, außer der Stimme und Gestik seines Hundeführers zurücklegen. Die Standardzeit wird je nach Leistungsklasse unterschiedlich errechnet.
Dieser Sport ist für die meisten Hunde geeignet. Sehr große Hunde sieht man aber eher selten. Sie sollten sehr wendig sein. Die Hunde müssen über einen guten Gehorsam verfügen und dürfen keine Schädigungen des Bewegungsapparates aufweisen. Wichtig beim Agility ist das exakte Zusammenspielen von Hundeführer und Hund.






